Dark Spirit, dunkle Lyric, Gedichte & Gedanken



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Texte von SchwarzesBlut...



Eine unfassbare Begegnung

Einsame Winde streifen die Felder, durch die ich ziehe.
Ich schling meine Jacke enger um mich.
Schon seit Stunden höre ich hinter mir Geräusche.
Doch wen stört es?
Was habe ich zu verlieren, außer mein Leben?
Doch langsam wird mir mulmig im Bauch.
Wenn es ein Dieb oder Vergewaltiger wäre,
hätte er mich doch schon längst überfallen?
...vielleicht sogar getötet.
Langsam drehe ich mich um.
Aber es ist nichts außer weite Ferne.
Da! Schon wieder das Geräusch!
Aus Panik drehe ich mich sehr schnell um.
Nichts... Oder doch?
In weiter Entfernung sehe ich etwas... eine Person!
Oder.. kann man es eine Person nennen?
Plötzlich bewegt sich die Gestalt schnell auf mich zu.
Ein Mann mit tiefen, eisblauen Augen...
großen, schwarzen Flügeln...
und dann versinke ich in der Vergessenheit.




Kennst du das Gefühl?

Kennst du das Gefühl, dass dich umgibt, wenn du allein in der Dunkelheit irrst?

Kennst du es?

Es schleicht sich deinen Rücken hoch...

...ganz langsam wie ein Atem.

Doch wenn es dich packt, stellen sich vor Schreck deine Nackenhaare auf!

Es prickelt auf deiner Haut.

Dir wird kalt.....

Spürst du die Kälte?

Es schließt dich ein wie ein Panzer!

Lässt dich nicht raus....

Hält dich fest...

Du versinkst im Meer der Einsamkeit.

Dein herz verengt sich vor Schmerz und Furcht....

...denn es spührt keine Wärme mehr...

Es wird kalt....eiskalt.....

...denn das Gefühl kennt keine Grenzen....



Mein Herz

Es ist schwach und klein.
Es fängt keine Wärme mehr ein.

Mein Leben ist leer und trist.
Denn es wird etwas vermisst.

Dieses etwas ist warm und freundlich.
Ist groß und es scheut nichts.

Ich will es wieder!
...ich lege mich nieder.

Ich sterbe ohne es....
....doch ich lebe ohne es.

Mein Herz!
Wo ist mein liebendes Herz!




An dich!

Seit langem quält mich der Anblick deines Gesichts.
Du hast mir mein Herz geraubt und es fast getötet.
Meine Seele hättest du bald vernichtet und mich zu einem Wrack gemacht.
Ich versinke seit langem in Vergessenheit.
Doch heute habe ich es dir tausendfach zurückgezahlt.
Von meiner Messerklinge tropft dein Blut.
Meinen Drachendolch habe ich mit deinem verruchten Blut besudelt.
Doch das war es wert.
Ich hoffe du schmorst in der Dunkelheit und das auf Ewigkeit.
Ich hasse dich, verdamme dich und wünsche deiner Seele, die ewige Verdammnis!




Vampirliebe

Ich liebe dich, so wie mein Leben.
Hab alles für dich aufgegeben.
Hab fast meine ganzen Nächte mit dir verbracht.
Und du, du hast mich umgebracht.
Mein Herz hast du geraubt und bis auf den letzten Tropfen ausgesaugt.
Nur wegen deiner Triebe, hast du mich genommen.
Mein Blick in deine Augen ist ganz verschwommen.
Meine Kleidung ist von meinem Blut durchtränkt.
Ich hätte mich am liebsten erhängt.
Ich bin dir in die Falle gegangen und hab nicht geschnallt, dass ich bin gefangen.
Du sagst mir, du liebst mich.
Doch lieben tust du nur dich.
Ich hasse dich, hasse dich wie die Pest.
Aber in meinem Herzen hängst du immernoch fest.
Mein Hals ist eine klaffende Wunde.
Deine Gefährten jaulen wie kranke Hunde.
Ich sehe noch mein Blut aus deinem Munde sprießen.
Und ich fühle es aus meinem Körper fließen.
Der Tod ist eine Erlösung für mich.
Doch du verblutest vor Sehnsucht, innerlich.




Todeswunsch

Es war eine kalte Nacht als ich stumm durch die Straßen ging.

Grelles Licht strahlt von den Laternen auf mich herab.

Regen durchnässt meine Jacke und Kälte zieht sich meinen Rücken hoch.

Warum?

Warum hast du das getan?

Ich kam zu dir um dich zu sehen ohne es zu ahnen und du liegst mit einer anderen im Bett!

Warum?

Konntest du ihr nicht wiederstehen?

Was hat sie was ich nicht habe?

Tränen laufen mir unaufhörlich die Wangen hinunter.

ich ziehe mir eine Zigarette aus der Packung und zünde sie an.

Ich schmecke nichts mehr.

In der Nähe sitzt ein Penner auf einer Bank und säuft.

Ein Leben kann so beschissen sein.

Endlich erreich ich meine Straße.

Meine Wohnung kommt mir immer näher.

Nur noch über die Brücke.

Doch ich bleibe in der Mitte der Brücke stehen und drehe mich zum Geländer.

Der Regen verstärkt sich und mein Blick verschwimmt vor Nässe.

Hätte ich die Kraft würde ich springen.

Meine Hände umfassen die Geländerstange.

Soll ich es tun?

Plötzlich legt jemand eine Hand auf meine Schulter.

Ich drehe mich erschrocken um.

Da stehst du, durchnässt mit verheulten, roten Augen und schaust mich ängstlich an.

,,Bitte nicht!’’, sagt dein Blick.

Warum?

Bin ich dir doch nicht egal?

,,Warum tust du mir so was an…’’ , flüsterte ich leise.

Du ziehst mich an dich und hältst mich fest.

Ich schließe die Augen und verliere mich in der Leere meiner Gedanken.



Why?

Warum fühlt es sich so leer an, wenn du mit mir sprichst?
Warum tut es nur so weh, wenn ich nur an dich denke?
Warum laufen mir die Tränen,
wenn ich doch weiß, dass es nicht wahr werden kann?
Ich ertrinke in Tränen aus Blut.
Mein Herz zerbricht und schreit.
Ich fühle nur Leid, nur endlose Traurigkeit.
Hilf mir!
Bitte!
Hörst du mich?
Sieh mir in die Augen und sag mir die Wahrheit!
Sag mir, was ich schon so lange weiß, doch das ich nicht verstehe.
Gib mir endlich einen Grund dich zu hassen, dich zu vergessen.
Bitte!
Bitte.



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