Dark Spirit, dunkle Lyric, Gedichte & Gedanken von Osiris



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Texte von Osiris...



Licht der Schatten

in den Schatten ruht ein Licht,
doch siehst du es nicht,
vom Dunkel verschlungen,
so leuchtet es schwach,
wartet auf das Ende,
oder aus die göttliche Macht,
so das es wird leuchten,
wie Ruhm vergangner Zeit,
doch dieser ist tot,
das weiß auch dies Licht,
doch die Hoffnung im Herzen,
so scheint es heimlich,
doch man erblickt es nicht...



Drei Namen

Drei schwarze Krähen,
rufen diesen Namen,
eine ist blind,
eine schreit einen anderen Namen,
doch geleitet von Wahnsinn,
von der Gier nach Blut,
wieder auferwacht,
welch Teuflischer Fluch,
doch sind wir bereit,
diese Last zu tragen,
drei schwarze Krähen,
rufen diesen Namen!

NIMMERMEHR!!!



Hoffnung

Schließ die Tür,
verriegel sie gut,
erhöre die Stille,
mache dir Mut,
alle Sünden,
sie sind frei...
Du bist die Hoffnung,
drum sperre dich ein,
pass gut auf,
sie wollen hinein,
wollen dich fressen,
dich zerstören erneut,
veriegel die Tür,
es bleibt dabei,
sie brechen hinein,
nun ist es Zeit,
es nah der Kampf,
unter Leid und Krampf,
doch stürz dich hinaus,
reiße sie mit,
schleiife sie mit dir,
wandle durch die Finsternis,
die Hoffnung ist fort,
sie gibt es nicht mehr,
du bist wer anders,
du kennst dich nicht mehr,
bist einer von ihnen,
bist Sünde und mehr,
drum erhebe dich,
schreie, lache,
verführe und mehr...
Die Hoffnung ist fort,
du kennst sie nicht,
so verhülle die Sonne,
ein schwarzes Licht...
Ein dunkles Spektakel,
ein mieses Gespiel,
die Welt sei verdorben,
es gibt auch kein Ziel,
es gibt keine Hoffnung,
drum wandle umher,
sieh nur dort,
eine Verschlossene Tür,
was kann dort sein,
du willst hinein,
doch wer versteckt sich,
versteckt sich vor dir,
ist es die Hoffnung,
es gibt sie doch nicht,
drum stüze dich nieder,
beginne das Spiel,
verführe die Hoffnung,
den sie gibt es nicht...


Leben

Die dunkle Gabe,
sie steht bereit,
wie das Feuer
aus der Ewigkeit,
ein dunkler Hauch,
ein feuchter Kuss,
durch den man
selber sterben muss,
um neu zu leben,
wieder zu sein,
hauch dir selber
Leben ein...

Schließ die Augen,
erkenne die Nacht,
seh was du geschaffen hast,
ein dunkler Eid,
ein schwarzer Bund,
geschrieben in Blut,
der Hals noch Wund,
so wandle nun,
erblicke die Welt,
fühle dein neues Leben,
und du merkst bald,
das es gefällt...



Mondtänzer

Es scheint der Mond,
es lacht der Narr,
er ist verblüfft,
wie ers nie war.
Er kennt den Mond,
doch nennt ihn nicht,
er nennt ihn anders,
so wie er spricht,
in seinen Worten,
wohl gemerkt,
klingt es als wär
die Welt verkehrt!
Er schimpft ihm Freund
und Bruderlein,
drum tanzt er seelig,
ganz allein.
Ein leeres Feld,
kein Mensch in sicht,
auch den Narren gibt es nicht,
der hat die Freiheit,
ist vogelfrei,
so tanzt er weiter,
nichts ist dabei,
so geht die Nacht,
der Mond ist fort,
am Hofe der König,
er ist der Narr,
regiert als wenn
der Mond nicht wär!
Doch noch bei Nacht,
mein lieber Freund,
da tanzt er wieder,
für den Mond,
seinem besten Freund!


Vergangenheit

Die Schatten der Vergangenheit,
werden nimmer mehr leben,
werden wandeln in unsren Köpfen,
doch sich nicht erheben,
sie werden uns Quälen,
ein Leben lang,
bis wir sind wie sie,
schwarz, unsichtbar,
und wunderbar krank,
doch wehre dich nicht,
du hast keine Wahl,
laufe ihnen entgegen,
quäle sie,
denn dies sei fatal,
sie werden dich lieben,
dich umarmen und mehr,
und dann fressen sie dich wieder,
denn du bist Teil,
von ihrem Schattenheer...



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