Brech mich mit Deinen harten Worten
Nehm mir meinen Willen
mein Leben
Nehm mir alles was in mir lebt
reiss es an Dich
nimm es Dir
Frage nicht warum weshalb
trage Deine Maske weiter
aus Stolz und Härte
Lebe mein Leben
nur für Dich
Mache mich zu etwas Fremden
Passe mich an
Ich gebe auf
lege mich nieder
meine Waffen zu Deinen Füßen
das Feuer meiner Augen erlischt
meine Seele verblasst
und alles was einst ich gewesen
Stirbt in Deinen liebenden Armen
Sag mir ich bin glücklich
sag mir ich bin Dein
sag mir Du bist immer da
lass mich niemals mehr allein
Mach mich zu einem Schatten
Ewig an Deiner Seite weilend
Still
Bis in alle Ewigkeit...
Happy New Life
Verloren stehe ich im Nichts
meine Blicke starren hinauf zu Sternen
Tränen fliessen über meine Wangen
wie kleine Bäche
tropfen zu Boden
vermischen sich mit Blut
Woher kommt es?
Ist es denn von mir?
Habe ich es erneut getan?
Ich blicke an mir herab
doch meine Haut ist unversehrt...
Was ist geschen?
Meine Hände zittern
legen sich über mein Gesicht
will mich nicht mehr sehen
Meine Beine werden weich
lassen mich zu Boden fallen,
wollen mich nicht mehr tragen
Mein Körper bricht zusammen
will mich nicht mehr leben...
Meine Haut liegt auf kaltem Stein
immer mehr Blut sammelt sich unter mir
bildet einen kleinen See
der sich langsam verbreitet
mischt sich noch immer mit dem Salz meiner Tränen
Und dann erkenne ich
Es ist meine Seele
meine Seele die dort weint
die verblutet an den Wunden meines Lebens
Ich schaue in meine Hände
sie sind verkrampft
geklammert um Teile meiner selbst
Herausgerissen voller Wut und Hass
in Verzweiflung und Angst
Mein Innerstes klebt an meinen Fingern
sitzt unter meinen Nägeln fest
rinnt meine Arme hinab und tropft auf dem Boden
Mein Wimmern wandelt sich in Schreie voller Schmerz
Meine Nägel schneiden durch mein Fleisch
mein Gesicht
reißen Haut von Knochen
Seelen aus dem Leib
Wollen nicht stoppen
wollen nicht mehr lieben
nicht mehr leiden
nie mehr fühlen
Will nicht mehr sein
nicht mehr sein was ich bin
Schmerz zerreißt mich
raubt mir meine Sinne
ich will fliehen vor mir selbst
will mch nicht mehr fühlen
will mich nicht mehr haben
will endlich frei sein
Zerreisse ich die Fesseln meines Seins?
Zerreisse ich mich selbst?
Was wird es am Ende sein
das übrig bleibt?
Der Tag bricht an
schenkt der Welt sein warmes Licht
die Schönheit erwacht erneut zum Leben
Doch nicht ich
Still liege ich am Boden in meinem Blut
in allem was einst ich gewesen
Halte Reste meiner Seele in den Händen
starre in den Himmel hinauf
während die letzte Träne mein Gesicht verlässt
Höre das schrille Lachen
das Lachen des Wahns aus meinem Mund
und beginne zu begreifen
Ist es vollbracht?
Habe ich es geschafft?
Ich schaue in den See der verlorenen Seelen
in mein Spiegelbild
doch es ist nicht länger meins
Eine hässliche Fratze grinst mich an
greift nach mir
zieht mich hinab in die Tiefe
für immer fort...
Ich öffne die Augen und begrüsse...
ich begrüsse mich!
Happy new Me!
Lass mich frei
Jede Nacht seh ich Dein Gesicht
wo immer ich bin
Meine Gedanken trägst Du tief in Deinem Herzen
Meine Seele schwebt stetig über Dir
Jeden Tag spüre ich den Schmerz
der wie Klingen meine Seele zertrennt
Hast mich in Ketten gelegt ohne Wissen
Fest verschlossen
und der Schlüssel ist so unerreibar fern
Meine Sehnsucht malt Dich Tag für Tag
wie ein Bild in den Sternen
Weinen kann ich längst nicht mehr
so ertrinke ich innerlich an meinen Tränen
Einsam irre ich durch die Welt
suchend
nach einem Weg nur fort von Dir
von meiner Liebe
Doch ich verlaufe mich nur immer wieder im Dunkel
drehe mich im Kreis
und ende doch immer wieder bei Dir
Sag mir
warum ist es nur so schwer?
Bin ich zu schwach oder soll alles so sein?
Bitte, bitte sag mir
was soll ich denn nur tun?
schweigend sitze ich am Fenster
blicke hinaus in die eisige Nacht
und spüre in mir nur diesen einen Wunsch