In Deinen Armen sah ich die Sonne wieder
in deinen Armen schmolz das Eis
das meine Seele gefangen hielt
Deine Wärme schützte mich vor der Kälte dieser eisigen Welt
Du nahmst meine Hand als ich unterging
Brachtest mich zurück ins Leben
zeigtest mir wie man wieder lacht
Lehrtest mich Glück das ich niemals kannte
In deinen Armen begann ich zu leben
in Deinen Armen wollte ich die Ewigleit verbringen
Mit Dir die Nächte beherrschen
die Tage zählen
mit Dir bis ans Ende dieser Welt und wieder zurück
In Deinen armen fühlte ich mich so frei
So leicht als könnte ich all meinem Schmerz irgendwann davon fliegen...
Doch nun spüre ich wie ich falle...
meine Hand rutscht weg
und ich fühle das kalte Wasser wieder unter mir
Höre das Tosen der Strudel die mich verschlingen wollen
Fühle wie meine Tränen langsam zu Eis erstarren
auf meiner Haut schillern wie Diamten voller Trauer und Schmerz
Höre Dich rufen doch fühle Dich nicht mehr
Sehe Dich weinen doch komme nicht mehr an Dich heran
Bitte sag mir was ist passiert?
Sollten uns denn die Ängste am Ende doch besiegen?
Sind wir zu schwach zum Siegen?
Bitte hilf mir zu verstehen...was mit uns geschieht
Kämpfe ich einen verlorenen Kampf?
In Deinen Armen will ich bleiben
Für immer
In Deinen Armen will ich liegen
meine augen schließen
für immer
In Deinen Armen will ich sterben
wenn ich nicht in ihnen leben kann
Bitte nimm mir meine Angst
Lass uns wieder glücklich sein
Nimm meine Hand und lasse mich Dich retten
oder uns zusammen untergehn...
In unseren Amen...
Lächeln aus Eis
Das Strahlen meiner Augen
Das Lächeln auf meinen Lippen...
gefroren...kalt wie Eis
Eine Maske gekettet an meine Haut
Meere von blutigen Tränen
verstecken sich hinter meinem Lachen
Bin ich glücklich und doch allein?
Innerlich zerbricht alles in mir
doch ihr seht es nicht
Ich zeige nichts...
Fühle nur mein Leid
wie es tief in mir meine Seele zerfrisst
und mein Herz in Stücke schlägt
Nicht meine Aufgabe glücklich zu sein
So halte ich eure Hände...
Tag für Tag...immer wieder...
Führe euch hinaus aus eurem Schmerz
bringe euch zurück ins Licht
nur um abermals
allein in seinem Schatten zu versinken
Wie ein einsamer Engel aus Eis
dessen Tränen niemand sieht
Stark...das muss ich sein...
immer wieder
mit meinem gefrorenen Lächeln
hinter das niemand sieht...
Letzte Worte
Tritt hinaus aus den Schatten
reich mir Deine Hand
Kannst Du nicht erkennen
ich gehe unter
ganz allein
Habe mich verloren
und finde nicht mehr zurück
Warum warst Du still all die Zeit?
Warum schneidest Du Dir in Dein eigen Fleisch?
Wenn Deine Liebe doch so gross...
warum nutzt Du sie nicht für Dich selbst
für Dich und die Menschen die Dich lieben
aus der Ferne...
Beginne zu Leben...
wenn nicht für Dich dann für mich
Lass uns diese Liebe nutzen um unseren Weg zu gehen...
denn wir sind nicht allein...
Siehst Du denn nicht
damit schenkst Du mir die Kraft...
die Kraft die ich brauche um nicht unterzugehen...
Zusammen kommen dürfen wir nicht...
aber zusammen LEBEN
das können wir...
warum tun wir es nicht?
Ist es wirklich so unmöglich...
Soll der Tod unser Schicksal sein?
Dann lass uns zusammen diese Welt
und all ihren Schmerz verlassen...
Reich mir Deine Hand...
lass uns zusammen siegen
oder verlieren...
In der Ferne da bist Du...
So nah...greifbar?
Nein...so nah
und doch so fern
unwirklich
verzerrt
Wie ein wirrer Traum
Schmerzen in meinen Sinnen
Trauer in meinem Herzen
nur gefrorene Tränen zeugen...
Allein
in der Dunkelheit
Auf eine Weise die ich nicht verstehe
bist Du doch immer bei mir...
Gibt es jemals zu viele Fragen?
oder sind es nur zu wenig Antworten?
Sollte ich fragen...
oder lieber schweigen?
Meine Liebe still in in meinen Händen haltend...
schweigend...
Ich blicke zu Boden und kann nur warten
warten auf mein Schicksal...
Doch bis dahin
male ich dein Gesicht immer wieder in den Sand
trage dein Lächeln tief in meiner Seele...
wärmend...