Dark Spirit, dunkle Lyric, Gedichte & Gedanken von Midir_25



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Texte von Midir...



eines ritters traum

ich winde mich und tränke meine pferde
zertrümmre eure zelte mein warten hat ein ende
ich will endlich frei sein mein schrei ist die tat eines verrückten
ich wende mein schwert gegen die ungerechten und gegen die mächtigen und erstrebe
den sieg des traumes des heiligen Grals
mein schwert ist die hand der Göttin des Lebens und des Todes
und der vernichterin der rachsüchtigen und geizigen menschen
ein finstrer geselle des kapitals will meinen weg vereiteln mit allen miesen mitteln
der gesang meiner Muse ist wie ein trost und stärke meines einsamen kampfes...
sie traten und schlugen mich sie folterten mich sie beschimpften mich und führten mich vor polizei und gerichte
auf ihrer seite die windmühlen drehten ihre richtung und verweigerten mein recht
die träume vergingen und ich forderte die vernichtung der menschen doch bis heute nichts geschieht
bis heute werd ich geschlagen gefoltert hingerichtet und unschuldig vor geicht gezerrt -
die mächtigen ändert nichts und das volk bleibt stupide bis in den tod
ich schenke auch die tränen der Göttin ihren weg ihr vor langer zeit verlassen habt
und in kalter nacht sammle ich ihre tränen
sturmflut in dunkler nacht
Luzifer, Stern des Abends
Sohn der Nacht





ohne titel

die welt dreht sich
im schwindel
meiner stirn gedanken
zersplitterte gefühle
reißender stücke

gebrpchener herzen
meine seele weint...





tod

ich übergebe euch meinen leib
labt euch am trank des todes
nichts soll seiner lieben hindern

das fest der braunen erde
ist mein trost
und die steine sind mein gedächtnis

ich werde trinken tod um tod
ich werde trinken blut um blut
ich werde weinen träne um träne
meiner liebsten pein

ich werde sinken in das gemach
der finsternis
meine tränen blutopfer der lust
schwarzer künste traum

ein letzter blick menschenblick
und das eis der dunkelheit
löscht die flamme des lebens

ich schwebe in dunklen gemächern
kerzenschein blutroter räume
hindern des tod
der rote wein ist bereitet
ich fordere die lust meiner trauer
und zerteile die zeit





ohne titel

als ich so dahinging heute nacht auf dunklen friedhofswegen und ich deinen spiegel sah o mondin in schwarzen regenpfützen
da dacht ich an eine liebste und fühlte ihren samtweichen körper haut wie alabaster die lippen so rot und schwarzes ebenholzhaar
und ich trank ihren duft inmitten ihrer blüte sank hinüber in eine andere welt die geister können mich nicht schrecken
ich ihr freund und meister ich sinke ihr zu füssen küsse ihre lenden küsse ihre scham trinke ihr blut in großen zügen
o mutter mondin darf ich das ich liebe doch und die tränen des vergessens sind die freuden des morgens
doch die trauer erhängt den leichnam doch ich liebkose ihren körper und meine tränen sind das glück unserer vereinigung
die nacht der liebe steht in flammen der lust begierde der körper und träume der seelen wir schwingen auf fledermausschuhen
der mondin entgegen nächtliches glück im sternenhimmel der freiheit aller irdischen bedingtheit schweben wir der erfüllung entgegen
größter lust und seeligem glück anfang einer ewigkeit blutloser vergangenheit




ohne titel

die stunden zerbrechen
tropfender blüten
die dunkelheit
bersten knochen
gebeine wie glas
schwindel
schwindel blutsturz
schwarzer nacht
messer pein
schattennacht
o tränend herz
winter
eines erhängten baum


zeitenraum
endraum
giftraum
das ertrunkene wasser
brennende krebse
inferno der helligkeit
tag
tod
tränen aus fließendem feuer
spur
abschied



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