ich bin angelangt
die welt dreht sich
die schwingen der schwärze erreicht
ich falle
ich falle
schwarzer erde
ich krieche auf den feldern
der würmer
ja
ja
trümmer trümmer
trümmer und schwarz
felder und wiesen
felder
felder
kein ort
tränen fallen regentropfen
mein leben verwirkt
o schrei
schrei
ein wort der tränen
schrei
und schrei
ich finde kein wort
und
tod um tod
keines menschen seele
dringt in mein sein
ich sterbe
und es ist ein traum des glücks
ich träumte einen verwunschenen ort
außerhalb der toten zeit
ich schleudre dir mein schwarz entgegen
stampfender rhythmen dröhnen
wunder
wolf
die trümmer der trauer
der hass der stunde
ich will den tod
die effizienz des lebens
rechnet sich nicht (was ein satz)
und der winter ist ein trost
des nicht - lebens
versunkener namen
ich beseitige das letzte eis
die toten reiten so schnell...
die toten wolken ziehen
das dunkel verdeckt
die träume an dich
o dunkle schwester
meiner nächte licht
ich ein fürst der toten steh ich vor unterer gemächer dunkelheit
finstrer kerzen der nacht leuchten düstern licht eines träumend
herz zerrisserner ränder blutend laken der lust strebender enden
lebensraum trinke ich deinen tropfen blut im herz meiner liebe
im winter der trauer singen die kinder der nacht und es tränt mein
herz und ein rabe trinkt blutenden schnee die blumen träumen ihren
tod ich bin alt und mein winter ist bereit ein trank der bitterkeit
bereitet sich und tränt meine augen sterbe einen sterblichen traum
finde mich wieder in dunkler nacht das fest der kälte ist bereitet
weder himmel noch hölle es ist nicht hier kommt die nacht ein schwarzer engel
träumt die liebe und hinfort drängt das blut
o schlaf ein mein herz willst du mich bei mir haben
schlaf ein mein herz
die dunkelheit unser traum der winternacht
schlaf ein
hörst du die musik der kinder der nacht
der tod in meinem herzen
verzweiflung der nacht
strahl
strahl o Mondin
meiner heimat entrissen
wandle ich auf dunklen pfaden dahin
die wunder der dunkelheit werden offenbar
die träume der Göttin versiegen
für meine muse - liebe -
o nacht komm herbei
ich ersehne deine wunder
o Mondin ich erwarte dich
auf fledermausschuhen reise
durch die nacht
mein kummer ist die trauer
der erde
ich trinke den tod
die süße frucht des blutes
die lust deiner blüte
träumt dunkle welten
und abschied ist mein traum
niedersinken mit dir in finstrer gruft
schwarzer trauer in dunkler lust
erdenraum finsternis
schwarzer schwingen traum
ich gebe dir das eis des todes
ich sende dir das feuer der lust
ich reiche dir die treue der liebe
ich sende dir die finsternis
ich sende dir das leben
ich sende dir die ewigkeit
schattenfugen der nacht
die kammer verlassen
die steinigen stiegen hinab
in die dunkelheit
schwärze überall
o dunkle schwester der nacht
dein geliebter betritt den dunklen pfad
zimmer der einsamkeit
im dickicht der verschwiegenen laut