Dark Spirit, dunkle Lyric, Gedichte & Gedanken von Midir_24



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Texte von Midir...


tod

ich bin angelangt
die welt dreht sich
die schwingen der schwärze erreicht

ich falle
ich falle
schwarzer erde

ich krieche auf den feldern
der würmer
ja

ja
trümmer trümmer
trümmer und schwarz
felder und wiesen

felder

felder

kein ort

tränen fallen regentropfen

mein leben verwirkt

o schrei

schrei

ein wort der tränen

schrei

und schrei

ich finde kein wort

und

tod um tod

keines menschen seele
dringt in mein sein

ich sterbe
und es ist ein traum des glücks

ich träumte einen verwunschenen ort
außerhalb der toten zeit

ich schleudre dir mein schwarz entgegen
stampfender rhythmen dröhnen
wunder
wolf
die trümmer der trauer

der hass der stunde

ich will den tod

die effizienz des lebens
rechnet sich nicht (was ein satz)

und der winter ist ein trost
des nicht - lebens
versunkener namen


ich beseitige das letzte eis





die toten reiten so schnell...

die toten wolken ziehen
das dunkel verdeckt
die träume an dich
o dunkle schwester
meiner nächte licht

ich ein fürst der toten steh ich vor unterer gemächer dunkelheit
finstrer kerzen der nacht leuchten düstern licht eines träumend
herz zerrisserner ränder blutend laken der lust strebender enden
lebensraum trinke ich deinen tropfen blut im herz meiner liebe

im winter der trauer singen die kinder der nacht und es tränt mein
herz und ein rabe trinkt blutenden schnee die blumen träumen ihren
tod ich bin alt und mein winter ist bereit ein trank der bitterkeit
bereitet sich und tränt meine augen sterbe einen sterblichen traum
finde mich wieder in dunkler nacht das fest der kälte ist bereitet
weder himmel noch hölle es ist nicht hier kommt die nacht ein schwarzer engel
träumt die liebe und hinfort drängt das blut

o schlaf ein mein herz willst du mich bei mir haben
schlaf ein mein herz
die dunkelheit unser traum der winternacht
schlaf ein
hörst du die musik der kinder der nacht

der tod in meinem herzen
verzweiflung der nacht
strahl
strahl o Mondin

meiner heimat entrissen
wandle ich auf dunklen pfaden dahin
die wunder der dunkelheit werden offenbar
die träume der Göttin versiegen






für meine muse - liebe -


o nacht komm herbei
ich ersehne deine wunder

o Mondin ich erwarte dich
auf fledermausschuhen reise
durch die nacht

mein kummer ist die trauer
der erde
ich trinke den tod
die süße frucht des blutes

die lust deiner blüte
träumt dunkle welten

und abschied ist mein traum
niedersinken mit dir in finstrer gruft
schwarzer trauer in dunkler lust

erdenraum finsternis
schwarzer schwingen traum

ich gebe dir das eis des todes
ich sende dir das feuer der lust
ich reiche dir die treue der liebe

ich sende dir die finsternis
ich sende dir das leben
ich sende dir die ewigkeit




schattenfugen der nacht

die kammer verlassen
die steinigen stiegen hinab
in die dunkelheit
schwärze überall

o dunkle schwester der nacht
dein geliebter betritt den dunklen pfad
zimmer der einsamkeit
im dickicht der verschwiegenen laut

todeshaupt knöchern legt darnieder
welke blumen blumen moosbekränzter feuchte
stufen der finsternis schwarzer blüten

besprengen die saat des lebens
mit dunklem saft toter worte

der meister des todes betritt
die bühne des lebens

die schwerter sind scharf
blutdolche beginnen ihr werk



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