der nächte traum
entzündet feuer in mir
ich erträume dich
unter schwarzen zypressen
fahren sie meinen wagen
der dunkelheit entgegen
blut fordern deine lippen
ich trinke den roten wein
des vergessens
der traum angefachter feuer
ich betrete den raum
dunkel erlischt mein licht
meiner dunkelheit rotes blut
fließt hernieder
sturzbäche der verlorenen
meine kerze erlischt
ich fülle die tränke des todes
und ich
sehe dich großer schwarzer vogel
wie schön das antlitz deiner schwingen
ein traum läßt mich entgleiten
dem schmerz des todes
alleinigesglück deines seins
schwarzer schwingen
in silbriger nacht
(ohne titel)
mein schweigsames herz
erlischt
in deinen armen
ich höre das sanfte rauschen
deiner großen schwarzen schwingen
du kommst auf fledermausschuhen
daher
mitten in der nacht
und bringst schrecken bleicher gesichter
ich trinke deinen roten trank
wonne meines glücks
schwinge mich empor
in deine dunklen grüfte moder
schwebe in deiner schwärze lust
und träume deine liebe
(ohne titel)
dunkelster verliese kammern
betrete ich auf schwarzen schwingen
der mondin
schwere tore öffnen bleiche gebeine
weiße hände lichter der dunkelheit
schwärze entrinnt meinen lidern
meine träume ertrinken im fluß
des vergessens
meiner blutenden wunden ungehört
teile ich die erde der nacht
(ohne titel)
dunkle nächte
wandeln unter bäumen
entfernter lichter lärm
wirken keinen schaden
ich ertränke mein sein
im schwarz der nacht
immerfort in deinen armen
träume ich tränen
der nacht meiner existenz
ich entferne sein
kein mensch sieht mich an
sterbender stein des nichts
regen zerrrinnt auf stein
wasser meiner tränen
träume rinnend in der zeit
ich liebe
ich liebe den moder des vergehens
ich finde kein wort
meine sprache ist tod
ich gebe mich hin
schwarze schwingen erlösen
den schmerz
meine sprache ist leben
meine sprache ist tod
schnee
schneegestöber und eis
ich träume dunkle gedanken
lichtschein
die augen der wölfin
erblicken mein ich
zerstäubende blitze augenblicke
zerrütterter liebe
ich träume natur
ich träume meinen wald
ich gehe mit der wölfin