die verwandlungen eines abends
geben die lichter der dunkelheit preis
und die reise beginnt
an den ufern der Styx
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Spruch 156:
dein blut gehört dir, ISIS,
deine zaubermacht gehört dir, ISIS,
deine zauberkraft gehört dir, ISIS.
das amulett ist der schutz dieses großen
und behütet(ihn vor)dem, der verbrechen an ihm begeht.
dieser spruch ist zu rezitieren über einem Isis-Blut aus
rotem jaspis,
angefeuchtet mit saft der Anchi-imi-pflanze.
aufgenäht auf sykomoren-bast
und diesem verstorbenen an seinen hals gelegt
am tag der bestattung.
wenn dies für ihn ausgeführt ist,
dann wird die zaubermacht der ISIS der schutz
seines leibes sein,
und HORUS, sohn der ISIS, jubelt, wenn er ihn sieht.
kein weg ist ihm verschlossen,
ob er zum himmel oder zur erde(möchte).
ein wahres heilmittel, millionen mal(erprobt)!
laß es nicht irgendeinen menschen sehen,
denn wahrlich, es gibt nichts, was ihm gleichkommt!
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verschwiegen reimt mein geist dunkle geheimnisse
der ältesten himmelsbarke
und der winter der unterwelt hortet mein blut
die überfahrt über den fluss gestaltet sich schwierig
der fährmann verlangt den lohn des lebens...
ein heulen und bangen trifft die passagiere
in nutzloser verzweiflung
derweil überfliege ich mit schwarzen schwingen
das silberlicht der mondin
die paradiesischen welten sind die träume
der vergessenen
und die schurken lachen, prassen und schmausen
doch deren raum ist gezählt
der winter trägt roten wein
ein letztes zimmer der dunkelheit
bringt sie nicht über den fluss
meine schwarzen flügel werden sie verhüllen
und ich trinke auch den letzten tropfen...
kinder der mondin - schwestern und brüder
hört meinen ruf
für ein fest der finsternis.....
die reise II
kein segen des tages wirkt die wunder der nacht
die reiche nach mitternacht
stille liegt über den schatten
ein flug schwarzer schwingen
träumt roten wein
eines einsamen wanderers geschick
liegt in meinen händen der trauer
staub schwarzer gedanken
ich trinke kein außen
ich trinke ein innen
die reise zum fluß des vergessens
was nicht gelingt
tau tropft rot der mondin antlitz
tränen der nacht
trunken der begierde
extase blutiger lust...
der schrei eines wesens
hinaus in die nacht einer stadt
wo niemals dunkelheit herrscht
denn die menschen sind fanatisch nach licht
und nach krach und lärm
sie werden den fluß nicht überqueren
der preis des fährmanns ist ihnen nicht bekannt
die trümmer der felsen sind mein heim
die grüfte der nacht meine zuflucht
ich rufe in die nacht -
doch nicht gehört -
ein träumend herz weint blutende tränen
ich sende meine träume in die herzen der menschen
wolkenluft dunkler träume
grenzfluß
dunkle seite einer anderen welt
ein duft von moder und süße
fließt über moosbewachsnen stiegen
ins reich der dunklen feuchte
kein entrinnen meiner macht
die reise beginnt im entsetzen
blutender wunden in dunkler gruft
die reise III
ich zähle die sterne
häupter meines gesangs
die erde ruft meinen leib
moder und pilze samen das moos
glockenklang dunkler gemäuer
ruinen der nacht geisterhafter träume
welche zimmer des todes ich auch betrete
die trümmer des lebens häufen türme
er ging im ablauf des erstickens
die zeit verlorenen fleisches
die zeit verlorenen geistes
keine seelenzeit
abgehackter glieder einer vergangenheit
auf dem grill
pruzelt mein herz
inbrunst der vergänglichkeit
das treiben in der finsternis
licht der ferne ein letzter schein
lichterloh brennender leiber furio
die sinne entschwinden in
schwärzester nacht dunkler schwingen macht
kein entrinnen der finsternis
nahe dem fluss
meiner maid wollust dunklen blutes
strömt in meinen tränen
auch blumen träumen die unendlichkeit
doch gefallene blüten im fluss