ich - zerfledderter adler
und rabenschwarz
möchte sein im dunkel der nacht
die trümmer meines herzens
vergangenes blutet aus
verdorrt - doch nicht vergessen
ich fliehe in wälder
die fährte der wölfin
ist mein weg
ich trinke blut
- menschenblut
und - wachse und wachse
und träume
und trauer
und weine
mein traum ist nicht von dieser welt
kerzenlicht ist mein klang
im silbernen harnisch reiten ritter vorüber
ich trinke und trinke
den roten wein
und blut tropft auf meine füsse
mein grab ist bereitet
das leichentuch ist schwarz
ich denke an meine freunde -
würmer und spinnen -
meiner gebeine köstlich bereitetes mahl
(ohne titel)
ich liege begraben
im fenster der dunkelheit
mein wein ist das blut der
menschen
bittersüß und schwarz
ich gedenke deiner schönheit
dunkle schwester
trunkener roter wein
gleicht deinem körper
schwarze schwingen begleiten
mich zu dir
ich rieche den duft deiner tiefe
und spüre den druck deiner schenkel
ich weiß
ich sauge dich aus
doch dein blut ist mein wein
schwarzer nacht und unsterblichkeit
doch:
ich schenke dir mein leben
meine trauer der einsamkeit
deine lust soll leben
denn:
meine dunkelheit heißt tod
trauer und nacht
(ohne titel)
dunkle pfade begehe ich
steinernes zeugnis der welt
offenes geheimnis
was?
groll - das dunkel verwehrt meinen eintritt -
atmosphärischer traum meines selbst -
ich trinke dein blut und der lichter des morgens
sieh das singen der mänaden - und
die furien zerreissen mich...
doch ich...
ägyptischer traum - segne isis - meine mutter
ich wandle in einsamer nacht
dunkel entfernt dem menschenherz - mein traum
ist nicht von dieser welt
ich ersticke in den kanälen meiner freunde. die fortleben,
glücklich in vorsorge der menschen....
ich ertrinke im sein...
das wispern meiner stimme gleitet über monde und ich entstelle
mein sein dem licht der sonne.
ich trinke die tränen der trauben - schwester nacht -
erzürne nicht - meiner kerze licht.
ich begehre wunder der nacht, trete ein in das zimmer des nichts...
absolutes totsein ist ein traum des nichttraums, ein ...
ich erkläre dir meine zähne und meine häute sind würmer der vergänglichkeit - ich stinke nach erde, moder und fäulnis und trinke poesie in großen zügen, speie aus wörter und sätze - reime und verwerfe - und sinke vor dir nieder... o meine muse
mein grab enthält den dunklen bruder, der fällt in meiner dunkelheit
ich zech mit den toten. ich leere den dunklen becher vor dem angesicht der göttin, der trank der dunkelheit wird mir nicht gewährt - der dichter schreit seine ohnmacht in die zeit
o isis
gib mir deine zeit
ich bete dich an
gib mir ein zeichen
deines blutes
ein trank...
traumbilder jagten zerfetzte wolkengebilde am himmel zur nacht
ich entsetzte - mein traum der dunkelheit meiner sehnsucht nichts gebiert wundervolle ansichten - ein haus der nacht.
mein zertrümmertes ich liegt darnieder trunken vom wein - verstehst du, ich strauchle, ich könnt`kotzen all der welt
ich sende der dunkelheit eilige schritte - empfang des nichts der träume...
das entsagen der trauer ist das wissen des mordes. die liebe ist der tod.
vergänglichkeit und moder...
... ich fliege
und schwarz
und schwärze fliege ich
ohne titel
das zimmer der liebe ist verschlossen
suche den gestank derr kloaken
und die missetaten der welt
ich entsende meine späher
zum tod der menschen
blecke meine zähne
und lösche meinen durst
und bin der diener des todes
und liebe dich bis zum ende