ich labe mich an
den feuern der toten
von spinnen und würmern
ratten sind meine gefährten
teile mit ihnen
den wein meines blutes
o ihr lebenden
eure unwissenheit ist
euer verderben
ich bin der tod
und sende mein heer der nacht
nehmt abschied
es regnet schwarze trauer der
macht
dunkler und dunkler wird die welt
und die schwarze trauer
enthält ein nichts
einer dunklen gewalt ewigkeit
und macht
und schlaf
und schlaf...
(ohne titel)
meine träume -
trennen mein sein
entrückt der welt
zerborsten mein ich
schwarze eiben
trinken dunklen grund
träumen erdengrund
endlich
ich labe mich an den
feuern der toten
von spinnen und würmern
ratten sind meine gefährten
ich teile mit ihnen den
wein meines blutes
o ihr lebenden
eure unwissenheit stinkt zum himmel
ich bin der tod
und sende mein heer der nacht
nehmt abschied
es regnet schwarze trauer der nacht
dunkel ist die welt
und die schwarze trauer ein nichts
einer dunklen gewalt ewigkeit und macht
und
schlaf
und schlaf...
(ohne titel)
kann ich noch leben
angesichts dieser welt
kann ich noch sterben
angesichts dieser welt
kann ich noch träumen
angesichts dieser welt
ich bin nichts
ich bin alles
ich bin nicht da
ich bin tod
vampir
klopfend an türen
zugemauerter herzen
trinke ich das warme blut
meiner opfer
ich bin der tod
und das verderben
komme aus modrigen grüften
bringe die poesie der nacht
träume meine dunkle prinzessin
die ich vor tausend jahren
an die menschen verlor -
mein entsetzen ist grenzenlos
ich entsende schwarze strahlen
in die nacht
die träumende wölfin
hört den ruf der eule
um mitternacht
mein schweigen bricht tränen
es regnet blut
meine kleinen freunde wispern im gebälk
eine einsamkeit blutiger tränen
ich fliege nun mit schwarzen schwingen
entgegen der zeit
einer anderen welt hinfort
und doch: meine tränen
ich sehe die ewigkeit
und ein glück: kein mensch
(ohne titel)
meine träume sind
wellen des todes
gegraben
in inneren räumen