Dark Spirit, dunkle Lyric, Gedichte & Gedanken von LostDesire_5



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Texte von LostDesire...



Tote Liebe

Über feuchte Grabeserde
schleicht ein graus’liger Gesell
nackte Knochen klappern derbe
und es wird schon langsam hell

verwirrt schreitet er durch die Reihen
weiß nicht mehr woher er kam
könnte vor Verzweiflung schreien
weiß er doch nicht mal seinen Nam’...

Immer noch sieht man ihn suchend
schreiten über jedes Grab
leis’ und kräftig mit sich fluchend
schreitet er die Reihen ab

Was er wohl verloren hat
an diesem Ort der Ewigkeit?
Es ist ein klitzekleines Rad
mit einem Stein der Zweisamkeit

Jetzt sieht man ihn sich hastig bücken
erfreut schon denkt er das er’s hat
vergebens wühlt er in den Lücken
findet nichts das wert ihm hat

kroch er doch ein Stündchen vorher
just aus dieser Ruhestatt
ohne Vorsicht, ohne Vorkehr
seines toten Lebens satt

Mit gierg'm Eifer immer tiefer
wühlt er im aufgesprungnen Moos
Seine Miene immer schiefer
fragt er sich wo find' Ichs bloß

Doch auf einmal hält er still
Zittern läuft durch seine Glieder
Weil ihn etwas halten will
In der feuchten erd danieder

Er spürt mit neuerlichem Grauen
Das ihn was nach unten zerrt
Es sind widerliche Klauen
Er denkt sich hier ist was verkehrt

Er sträubt sich, vor Verzweiflung wild
Und kämpft hart um sein neues Leben
Doch ihn zu lassen nicht gewillt
Muss er sich schließlich doch ergeben

Er sinkt hinab ins dunkle Grab
Ein letztes mal sträubt sich sein Leib
Doch wer war’s der ihn nicht hergab?
Es war sein angetrautes Weib

Nun ruhen sie in Frieden dort
Gemeinsam wie es sich gehört
An einem weitaus bessren ort
Wo ew’ge Liebe nie verdörrt...

Und die Moral von der Geschicht....
Geliebt zu werden schadet nicht...




Die Befreiung

Ich steh allein im dunklen Wald
vor einer großen Schlucht
mein Schrei gar schrecklich wiederhallt
bin wieder auf der Flucht

Ein Käfig war mein Leben nur
geprägt von Schmerz und Leid'
zerfressen von der inner'n Aufruhr
bin nun zu kämpfen ich bereit

Zu oft schon hab ich mich versteckt
und kam dennoch zurück
wär manches mal auch fast verreckt
doch ich lebe noch, zum Glück!?

Auch heute noch triffst Du mich hart
mit Worten und mit Taten
Ich beb' in deiner Gegenwart
aus Angst mich zu verraten

Verstelle mich so gut es geht
nur um dir nicht zu zeigen
wie schlecht es wirklich um mich steht
würd' dir so gern die Meinung geigen!

Doch dazu hab ich nicht den Mut
zu tief sitzt die Erinnerung
an all die Schmerzen und die Wut
das Leiden, die Erniedrigung

gequält, misshandelt wie ein Vieh
hatt Ich nur eins im Sinn:
Ich muss hier raus, ganz egal wie,
doch wo sollt Ich nur hin?

Im Regen barfuss rumgeirrt
sucht ich nen Platz zum ru'n
den Geist von Schmerzen noch verwirrt
konnt nichts dagegen tun

Und meinen Stern bei dir zu wissen
das war das schlimmste mir
nie mehr werd ich was so vermissen,
nie vergeb' ich's dir!!

Es war ne dunkle Zeit allein
bis das Gericht sie zu mir sprach
das Urteil in den Händen mein
Ich fast vor Glück zusammenbrach

Wie oft wünschte den Tod ich dir
doch das wär' falsch gewählt
zu leben mit dem Sieg von mir
ich weiss wie sehr dich dieses quält

egal was jetzt noch kommen mag
ich bin zum Kampf bereit
und jeden morgen,jeden Tag
weiß ich,ich bin von dir befreit!




Der Troll

Es hüpft ein Troll
vor freude toll
über Stock und über Stein
'nen Schatz in seinem Säckelein
er trällert froh
er freut sichso-
da macht es "BUMM"
und er fällt um
er trat auf ein Mine klein
-nun singt er bei den Engelein!




Das Mondenschwein

In einem kleinen Kraterlein
da sitzt ein armes Mondenschwein
es sitzt dort einsam und allein
wie gerne wär es doch zu zwei'n

die kleine sau ist traurig sehr
verlangt sie doch auch gar nicht mehr
als einen kumpel zum verzehr
der algen aus dem mondenmeer

sie gab schon ihre hoffnung auf
da nahm das schicksal seinen lauf
die erde schickte Armstrong rauf
der las das arme schweinchen auf

Ach armes schweinchen,was ist los?
warum wirkst du so traurig bloß?
Er nahm es kraulend auf den schoss
da war des schweinchens freude gross

es dacht sich wenn er mich so mag
hilft er vielleicht wenn ich ihn frag
zu finden einen freund die Tag'
zum spielen,jemand der mich mag!

so suchten sie zusammen nun
den Mond ab,da gab's was zu tun!
sie kamen nicht dazu zu ruh'n
und fanden schliesslich dotty huhn

auch sie war immer nur allein
genauso traurig wie das schwein
sie lud's zu sich nach hause ein
nun sind sie froh zu zweit zu sein

der Armstrong flog nach hause dann
und sah sich mit nem fernrohr an
wie sie glücklich dann und wann
sich küssten,da freut' sich der Mann


Und die Moral von der Geschicht:
Schwein zu haben schadet nicht*g*