Dark Spirit, dunkle Lyric, Gedichte & Gedanken von LostDesire_11



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Texte von LostDesire...



Hoffnung

Regungslos starre ich in die Luft
sehe Bilder vorüberziehen
Visionen, Träume, Hoffnungen...
Mein Herz weint, schreit
und schmerzt vor Qual
doch all das
ist sinnlos...
alles was ich denke,
alles was ich fühle,
wonach mein Herz verlangt...
unerreichbar...
und doch bleibt da die Hoffnung
auch wenn der Verstand sagt
es wird nie so sein
wie ich es mir erträume...

Aber ist es nicht grade die Hoffnung,
die all die Träume und Visionen
am Leben erhält?



Bleib

Zärtlich streichele ich deine Haut,
kuschele mich an deinen Körper
und umklammere dich...

Ich bin so froh
das es dich gibt
habe Angst dich zu verlieren...

Angst davor,
dich aufzuregen,
dir wehzutun...

Habe Angst
ein zweites mal
schuld zu sein...

Möchte das es dir
wieder gut geht,
will versuchen

alles zu tun
damit du dich
nicht mehr aufregen musst...

aufregen über mich,
meine Dummheiten,
mein Verhalten...

Sanft drücke ich dir
einen Kuß
auf deine Wange

streichle sie und
möchte dir sagen
Es tut mir leid...

ständig kreisen meine Gedanken
lassen mich nicht ruhen
schnüren mir die Kehle zu...

Mein schwarzer Engel...
ich hab dich so lieb...
bitte, bleib bei mir...




Nacht

In dunkler Nacht
streife ich ziellos
durch die Straßen
nur der Mond
beleuchtet meinen Weg
Rastlos streife ich umher
bis der Morgen graut
Nebelschwaden legen sich um mich herum
ziehen mich in den wald
dort setze ich mich
an den Fuß eines Baumes
ertaste die Rinde
kann das Leben darin fühlen
möchte etwas von seiner Stärke
in mich aufnehmen
Die Nebel lichten sich
ich schaue mir
den Sonnenaufgang an
spüre wie die ersten Strahlen
meine Haut benetzen
atme die klare Luft
und bin für einen Moment
in einer anderen welt
plötzlich-
Autohupen in der Ferne
Kirchenglocken läuten
die ersten Jogger
rennen an mir vorbei
Spaziergänger,Hunde
Die Welt erwacht
aus ihrem Schlaf ich raffe mich auf
schleiche mich nach Hause
und wünschte
ich wäre woanders...




Wachtraum

Schlaflos liege ich in meinem Bett,
Der Morgen graut, ich schaue hinauf zu den letzten, verblassenden Sternen
betrachte die Rosenblätter auf meinem Himmel und fange an zu träumen...
Meine Gedanken wandern zu dir, berühren deinen körper,
streicheln deine Haut und fahren durch dein Haar
und gleiten wie kleine Schatten über dich...
Ich schmiege mich fest an dich
schlinge meine Arme um deine Schultern
und fühle mich geborgen...
Eine innere Ruhe überkommt mich
meine Lippen streifen über deinen Hals
rauf zum Ohr und flüstern zärtliche Worte...
Meine Fingerspitzen erkunden
jeden millimeter deiner Haut
gefolgt von meiner Zunge
ich könnte dich ewig so berühren,
ewig in deinen Armen liegen
und dich halten...
Die Sonne geht auf, die ersten Strahlen
blenden mich und ich spüre
wie ich langsam in mich zurückkehre...
noch ein letztes mal streifen meine Finger
über dein Gesicht, berühren deine Lippen
und suchen nach Halt...
dann bin ich wieder bei mir,
genieße einen letzten Augenblick
das Gefühl deiner warmen haut...
Ich stehe auf und ziehe mich an,
tapse verträumt durch die Wohnung
in Gedanken immer ein wenig bei dir...




Danke

Ich möchte dich für immer halten,
deine Nähe spüren
und die Sicherheit die du mir gibst...
So vieles habe ich durch dich gelernt
habe mich selbst gefunden
du bist mein Wahnsinn...
Mein schwarzer Engel
der schützend
seine Flügel über mich breitet
Du nahmst mich stets wie ich war
hast mich nie aufgegeben
und mir viel Kraft geschenkt...
So unendlich viele Gefühle
wühen in meinem Inneren
unmöglich zu beschreiben...
Ich danke dir mein Schatz
tausendfach und noch viel mehr
Ich hab dich lieb...*küss*