ich sitze am Fenster, voll Einsamkeit
tausend Fragen, Gedanken in meinem Kopf.
Wieso bin ich so anders,
keiner der mich versteht.
Alles in meinem Kopf schreit vor Einsamkeit.
Ich bin es leid, allein zu leben
ich will mit dir teilen, will mit dir schweben.
Ich will doch nur dein sein, unsere Seelen sind eins.
Gedankensplitter, die mich nicht weitertragen,
ich fühle mich leer an solchen Tagen.
Ich möchte dich fühlen,
möchte dich schmecken
oh welche Qual muß ich noch erleiden
ich möchte dich finden und bitten zu bleiben.
Und trozdem, bin ich noch allein
wo bist du mein Engel,
ich möchte bei dir sein.
Denken
Meine Freude, ist die Traurigkeit.
Mein Lachen, ist das Schweigen.
Meine Freude, ist der Alltag.
Meine Liebe ist noch immer nicht befreit.
Ich bin ein Mensch der im Moment
nicht mehr lebt.
Das sind all meine Gedanken, tief in mir
also lebe ich, denn ich denke.
Sterne
Gib mir Raum und genügend Luft zum Atmen
und laß mir meine Wolken am Horizont
und meine Sterne in der Nacht
und ich laß dir deine
vielleicht begegnen sie sich einander.
Tränen
Trännen rinnen über mein Gesicht
Sie brennen so heiß so wiederlich
Die Luft bleibt mir weg
ich kann kaum noch atmen
Gebraucht, benutzt und weggeschmissen
mein Leben eine Qual, ich werd es nicht vermissen
Ich bin so allein, es tut fürchterlich weh
ich werd auch allein sein, den Weg den ich geh
Ich will nicht so leben, nicht mehr so allein,
Oh Meister der Hölle, ich komm zu dir heim.
Devot
Devot bin ich geboren,habs nur nicht gemerkt,
ich mags zu gehorchen,den erotischen Schmerz,
im blinden Vertraun, möcht ich mich dir geben,
und doch bin ich noch immer allein,
oh meister wann wirst du bei mir sein.
Leben
geschlagen, gequält wurde ich jahrelang
es fing an als meine Kindheit begann,
mit drei wurde ich ins Heim gesteckt
gezüchtigt, geschlagen,benutzt und versteckt
mit 17 bin ich dann abgehaun,
doch Glück brachte mir das kaum
die Männer dann in meinem Leben,
sie schlugen mich weiter, so ist das eben
Ich hab nie gelernt, mich zu wehren
hab jetzt erst erkannt, nicht aufzugeben
Jetzt leb ich allein,kein Mensch ist bei mir
ich fühl mich so kraftlos, nur hass ist in mir
die Einsamkeit, sie wird mich noch ersticken
keine Liebe in sicht, nicht für mich.
Unreal
Mann ohne Gesicht,
schreibst mir schöne Worte
Mann ohne Gesicht,
lebst weit von hier fort
Mann ohne Gesicht,
weckst meine Phantasie
Mann ohne Gesicht,
ich denk an dich
Mann ohne Gesicht,
du bist nicht frei
Mann ohne Gesicht,
meine Gefühle sind dir einerlei
Mann ohne Gesicht,
bist du denn real
Mann ohne Gesicht,
ich warte auf dich.
Suche
Ich seh in den Spiegel, versuch mich zu finden,
doch viele Gesichter sehen zurück....
Da ist das zarte, zerbrechlich, fast rein
geschütz durch innere Mauern, tief in mir
und wird es berührt, werd ich zum Tier
Das Tier in mir, voll Schmerz und Hass
wartet es ohne unterlass,
es wird zerstören, zerfetzen, quälen
jeden der es wagt mir zu nah zu treten
Auch ein ängstliches blickt mich an,
so traurig, gepeinigt, mutlos
doch voller Hoffnung auf neues Glück
Ein devotes, es sehnt sich nach einem Herrn
um völlig bedingunslos zu ihm zu gehörn
Die Sehnsucht im Spiegel, blickt auch zurück
sie warteet auf ein neues Glück
Der Stolz und das Wilde sind auch noch da
sie wehren sich heftig, warum ist nicht klar
So viele Gesichter blicken zurück
bin all das ich, ich werd noch verrückt.